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südosteuropäischen Kulturen gesucht.



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Demographischer Wandel in Osteuropa

Der Statistiker und Bevölkerungsexperte Philippe Wanner befasst sich mit den Folgen des demografischen Wandels in Osteuropa: "In der Ukraine, Georgien, Russland und Rumänien schrumpft die Bevölkerung beachtlich (zwischen 0,5 und 1 Prozent jährlich)... Die neue demografische Entwicklung beschert uns eine Reihe von neuen Fragen, weil sie über kurz oder lang zu einem Arbeitskräfteschwund, zu einem Anstieg der Abgaben für Renten und der Kosten im Gesundheitswesen führen wird. Das ökonomische Wachstum wird aus vielerlei Gründen gebremst. Doch selbst wenn man ökonomische, politische oder gesellschaftliche Maßnahmen ergreifen sollte, um die Folgen dieses Bevölkerungsrückgangs aufzufangen, gibt es bislang nur wenige und wenig erfolgreiche Gegenmittel. Für die osteuropäischen Länder, die selbst keine Zuwanderung von Arbeitskräften haben, die ihre Bevölkerung wachsen ließe oder für Nachwuchs bei der arbeitenden Generationen sorgen würde, heißt dies, dass nur Familienpolitik die Fruchtbarkeitsrate beeinflussen und einen zu schnellen demografischen Niedergang aufhalten kann."

Courrier international

Nachtigall, ich hör dich tapsen - Das sind genau die Argumente, mit denen unsere Politiker die Zuwanderung aufs Auge drücken. Nun sind die meisten osteuropäischen Länder auch EU-Mitglieder geworden. Da muß man anfangen, ihnen die Zuwanderung aus dem Orient schmackhaft zu machen. Oder nicht?

Kybeline am 10.11.07 10:27


Die Kathedrale St. Nikolaus - Zypern

Diese wunderschöne gothische Kathedrale - St. Nikolaus auf Zypern - heißt heute Lala Mustafa Pasha Mosque und es ist natürlich entheiligt durch die vielen Hintern, die Gott entgegengestreckt werden. Lala Mustafa war der blutrünstige Mörder, der Zypern eroberte und den Verteidiger Bragadino beim lebendigen Leibe häuten ließ. Ist es nicht eine Beleidigung für die gesamte Christenheit, wenn die Türken ihre Moscheen nach den Leuten benennen, die die Christen am meisten verfolgt haben?

 

Kybeline am 27.10.07 23:04


Der Stalker - ein bemerkenswerter Film



The Stalker - von Tarkovsy

Man verbindet heute den Film automatisch mit Tschernobyl, aber der Film ist acht Jahre früher entstanden, in der Tradition der siebziger Jahre.
Kybeline am 27.10.07 16:35


Zusammenstöße zwischen Polizei und Jugendliche in Budapest

der Standard

Erneut Zusammenstöße zwischen Polizei und Rechten

Kleinere Scharmützel - Sicherheitskräfte trieben rund 200 Jugendliche auseinander

Budapest - In der Budapester Innenstadt ist es am Abend des Jahrestags der Revolution 1956 erneut zu kleineren Scharmützeln zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Auf einer Straßenkreuzung unweit des Parlaments attackierten laut ungarischen Medienberichten am Dienstagabend rund 200 Jugendliche die Polizeikräfte mit Steinen und Flaschen. Diese setzten daraufhin Schlagstöcke und Tränengas ein und trieben die teils vermummten Protestierer innerhalb kurzer Zeit auseinander. Die schweren Ausschreitungen vom Vorabend wiederholten sich nicht.

 

Kurz zuvor hatten einige Demonstranten dazu aufgerufen, den am Montagabend festgenommenen Demonstrantenführer Laszlo Toroczkai aus dem Polizeigefangenenhaus zu "befreien". Dieser war jedoch bereits zuvor aus Budapest weggebracht worden, wie die Polizei bekanntmachte. Im März dieses Jahres hatte eine ähnliche "Befreiungsaktion" am Abend des Feiertages der Revolution von 1848 zu Straßenkämpfen zwischen Polizei und Protestierern geführt.

Ruhige Feiern

Die offiziellen Feierlichkeiten zum Gedenken an die Revolution 1956 gingen am Dienstag indes ruhig zu Ende. Sie wurden auch von Anti-Regierungs-Demonstranten nicht gestört.

Am 23. Oktober 2006 war es am Abend der 50-jährigen 1956er Gedenkfeiern zu schweren Ausschreitungen in der Budapester Innenstadt gekommen, die bis spät in die Nacht andauerten. Die Demonstranten errichteten Barrikaden, verwüsteten ganze Straßenzüge und lieferten sich stundenlange Straßenschlachten mit der Polizei. Hintergrund der Proteste war eine im September 2006 bekanntgewordene interne Rede des sozialistischen Regierungschefs Ferenc Gyurcsany, in der dieser zugegeben hatte, das Volk im Wahlkampf über die Situation des Landes "belogen" zu haben. (APA)

...

Kybeline am 27.10.07 16:13


Tolstoi über den Staat

Der Staat, das Gemeinwesen eines bestimmten Gebietes mit guten und schlechten Gesetzen und Millionen von Bürgern mit Abermillionen von Ansichten und Meinungen; der Staat nach innen und nach außen beschränkt, stets das angeblich Gute erstrebend und das vermeintlich Böse erzielend; der Staat, der Schutz heischt von denen, denen er Schutz angedeihen läßt - dieser Staat ist von jeher der Prügeljunge seiner Bürger gewesen!

Auf das Haupt des armen Staates fallen Schmähungen und Flüche bösester Art; und der Staat ist geduldig; der Staat ist der geduldreichste Dulder ...

Mag seine Seele noch so buhlerisch und dirnenhaft, sein Hirn noch so listig und verschlagen sein -: Wenn nur sein Herz gesund ist!

Niemals wird ein Staat mit gesundem Herzen zugrunde gehen! Mag aus tiefen und tiefsten Wunden seines Organismus Blut über Blut strömen-: Ist sein Gehirn intakt, das Herz unverletzt, so wird er sich unbedingt erholen.

Der Nachbar schlägt aus Neid und Rachsucht dem Riesenorganismus tiefklaffende Wunden; der geschützte und schützende Bürger nagt aus Selbstsucht und Leichtsinn den Saft aus dem Herzen, aus dem Hirn des Staates.

Stockhiebe auf Stockhiebe fallen auf das Haupt des duldenden, aber eigensinnigen Staates, und er denkt bei sich: Du, Bürger, glaubst, mich zu schlagen, doch wirst Du selbst geschlagen; denn Du bist ein Teil von mir, wie Du ein Teil Gottes bist und wie ich ein Teil des Ganzen bin.

Zu jeder Zeit ist in jedem Staate, mag er heißen, wie er will: Dänemark oder Russland oder Frankreich oder Deutschland oder sonstwie, etwas faul gewesen. -

Tolstoi wollte zunächst das russische Riesenreich mit den vielen Labyrinthen und verwirrenden babylonischen Türmen auf rein christlicher Grundlage neu ordnen und stellte Forderungen auf, die nur der gutheißen konnte, der von heute auf morgen und in Abhängigkeit von Arbeitgebern lebte.

Tolstois ganze Liebe gehörte, wie bekannt, zunächst den Bauern und dem Arbeiter.

Die "Agrarpolitik" Lew Nikolajewitschs ist die denkbar einfachste und widerspricht der Auffassung der Gewalt-Kommunisten. Nur wer sein Land selbst bearbeitet ist wert, Land zu besitzen. Doch ist Tolstoi ein entscheidener Gegner "von all den Experimenten mit der Unveräußerlichkeit, ja sogar mit der zwangsweisen Enteignung oder mit der Übergabe des Privateigentums - all dies", erklärt Tolstoi ausdrücklich, "ist nicht lebensfähig, ist tot, erzwungen und riecht nach muffiger Spitzfindigkeit und Quacksalberei." Andere Methoden müssen angewandt werden, um dieses wichtige Problem zu lösen, jedenfalls keine
gewaltsamen -

Die Arbeiter wollte er heraushaben aus der Fabrik, in der, nach seiner Ansicht, nur für übersättigte, putzsüchtige, sündige Nichtstuer gearbeitet wird; er wollte sie auf dem Lande wissen, wo sie eher dazu kommen könnten, Gott zu dienen.

Was ihm aber an dem Staate selbst mißfiel und was er vor allen Dingen auf Grund der Lehre Christi ausgerottet haben wollte, das war die Gewalt des Staates, die dazu mißbraucht wird, daß Schwache zugunsten von Starken ausgebeutet werden, daß beide, Starke und Schwache, für ihn den Moloch Staat, Kriege führen, die schon deswegen unnütz und unsinnig sind, weil im besten Falle nur die Reichen, vor allen Dingen aber die gekrönten Häupter des Staates, den vermeintlichen Nutzen haben.

Die Gewalt wird aber auch dazu mißbraucht,, den Untertan an die Kirche glauben zu machen; darum ist nicht nur der Staat, sondern auch die Kirche nach Tolstois Ansicht ein schrecklicher Hohn auf das wahre Christentum. ...."

Abschrift aus:
"Tolstoi - Seine Weltanschauung",
Michael Grusemann,1923
Rösl & Cie/München/Leipzig
Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen
vorbehalten.

Haiduk am 20.10.07 16:19


Postmodernes Logikrätsel

Postmodernes Logikrätsel
Frage:

Wenn von zehn Personen jeder 50% der Wahrheit kennt und diese voll und ganz vertritt und diese Zehn dann mit einem streiten, der das gerade Gegenteil der Wahrheit verkündet und zwar ohne mit der Wimper zu zucken: Wer wird dann wohl die Oberhand behalten? Diejenigen, die sich streiten, welcher Teil ihrer Wahrheit am bedeutendsten ist oder derjenige mit der kompletten Lüge, weil der immerhin ein in sich stimmiges Bild abgibt?
Vier Antworten sind möglich:
(1) Die Zehn gewinnen zusammen
(2) Einer der Zehn mit der Wahrheit
(3) Derjenige, der komplett lügt
(4) Äh, weiß nicht ...

Haiduk am 4.10.07 00:33


Vom Ende der Ideologien

Vom Ende der Ideologien
Ökumenische Streitschrift


Seit einiger Zeit liest man in den Feullietons der Zeitungen das Wort vom Ende der Ideologien. Unwillkürlich stellt sich die Frage: Was bedeutet dieses Wort, wodurch wird es abgelöst und wodurch ist ihr Ende gekommen?

1. Wodurch kam das Ende der Ideologien?

Die Ideologien nahmen ihren Anfang als systematisierte Ideengebilde. Hauptthema dieser Ideengebilde waren Fragen der Staats- und Wirtschaftslehre, vor die sich die Denker Europas seit Beginn der Neuzeit gestellt sahen. Frühe Ideologien waren Merkantilismus und Absolutismus, darauf folgten Nationalismus und Liberalismus, zuletzt kamen Sozialismus, Kommunismus und Nationalsozialismus.

Was alle Ideologien einte war die Suche nach dem Ideal eines modernen Staates. Was sie trennte war das Ringen darum, was jeweils das Fundament dieses Staates sein sollte und für welchen Teil der Bürger dieser vorgestellte moderne Staat möglichst ideal zu sein hätte.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts schien es vielen, als hätte man im Sozialismus die Idealform des modernen Staates gefunden und manche waren sich darin so sicher, daß sie begannen, ihre Vorstellungen in wissenschaftlicher Form abzufassen. Andere machten sich daran, darauf aufbauend den Weg zur politischen Durchsetzung des idealen Staates zu beschreiben, wodurch der Kommunismus als Ideologie entstand. Gewaltanwendung wurde bewußt einkalkuliert und es gelang ihnen tatsächlich, sich auf die Weise durchzusetzen.

Nachdem dieser Umsturz viele Opfer kostete und fast alles Heilige im Heiligen Russland dabei entweiht wurde, entstand als Gegenideologie der Faschismus der ebenfalls auf Gewalt setzte. Zur Macht kam diese Ideologie in Form des Nationalsozialismus, weil dieser die verlockendsten Aspekte des Kommunismus übernahm und die Menschen zudem mit einem mystischen Biologismus verführte. Bemerkenswert ist, daß der Nationalsozialismus sich zwar noch als modern darstellte, letztlich aber ein früher Vertreter der Postmoderne war, weil mit seinem Mystizismus über Fragen der Staats- und Wirtschaftslehre hinaus ging.

Aufgrund der Unversöhnlichkeit von Nationalsozialismus und Kommunismus kam es gegen Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem großen Krieg, der Europa und andere Teile der Welt verwüstete. Vor allem Deutschland und Russland bekämpften einander bis auf's Blut. England und die USA unterstützten dabei das kommunistische Russland, weil dessen Ideologie dem Liberalismus zwar konträr entgegenstand, die Grenze von Staats- und Wirtschaftslehre jedoch nicht überschritt. Ergebnis des Krieges war die Niederlage Deutschlands und damit des Nationalsozialismus.

Übrig blieben somit Liberalismus und Kommunismus, die in der Mitte Europas einander feindselig gegenüberstanden. Zu einem großen Krieg zwischen beiden Ideologien kam es jedoch nicht, weil die Entwicklung der Atombombe zu einer militärischen Pattsituation führte. Außerhalb Europas gab es jedoch militärische Konflikte, die aber lokal begrenzt blieben.

2. Wodurch werden die Ideologien abgelöst

Rund eine Generation nach dem gemeinsamen Sieg von Liberalismus und Kommunismus führte einige die Umfaßbarkeit der Grauen des vergangenen Krieges und die Aussicht auf einen neuen noch vernichtenderen ebenfalls ideologischen Krieg dazu, sich allerlei Gurus und Sekten zuzuwenden, um den Ideologien zu entkommen.

Ihre Sehnsüchte richteten sich auf allgemeinen Frieden, Frauenbefreiung, die Bewahrung der Umwelt und die Schuld ihrer Eltern. Eine gewisse Bindung zu den beiden Ideologien behielten sie zwar, aber Staats- und Wirtschaftslehre waren in ihren Träumen nicht mehr bestimmend, weswegen sie, dem Nationalsozialismus vergleichbar, an der Grenze von Moderne und Postmoderne standen. Gegen 1980 schlossen sich die Vertreter dieser Strömungen zu einer neuen Partei zusammen, in der seitdem Bruchstücke der Ideologien mit allerlei Sehnsüchten vermengt und zu allgemein verwendbaren zivilreligiösen Glaubensversatzstücken verschmolzen werden.

Mit der wirtschaftlichen Niederlage des Kommunismus um 1990 schied dann eine weitere Ideologie aus. Da nurmehr der Liberalismus übrig geblieben ist, gewinnen die aus den Ideologien hervorgegangen zivilreligiösen Versatzstücke mehr und mehr an Bedeutung.

Mit dem Eindringen der Überbleibsel der Ideologien in die Sphäre des Religiösen vollzieht sich ein qualitativer Wechsel. Den auf Staats- und Wirtschaftsfragen bezogenen Ideologien ließ sich wenigstens noch mit rationalen Argumenten entgegentreten, weil es sich bei ihnen noch um Gedankengebäude handelte, die auf das Irdische bezogene waren und zudem auch noch einen gewissen Bauplan hatten. Im Falle der zivilreligiösen Versatzstücke ist das nun nicht mehr möglich, weil aus ihnen Regeln und moralische Standards abgeleitet werden, die den Menschen direkt ansprechen und tatsächlich im Rang von Heilsversprechen stehen; von unerfüllten freilich.

Was geschieht nun, wenn moralische Standards, die den Rang von Heilsversprechen haben, zum Hauptthema einer politischen Partei werden? Würde es sich um ein wirtschaftliches Unternehmen handeln, würde jeder von unlauterem Wettbewerb sprechen und Verbraucherschützer gingen auf die Barrikaden. Da das bei einer demokratisch verfaßten Partei jedoch niemand wagen dürfte, droht die Grenze zwischen Gesetz und Glaube zu verwischen. Stück um Stück freilich nur, aber stetig und scheinbar unabwendbar.

Entsetzt müssen wir Christen allerorts nun mit ansehen, wie der Himmel von Menschen auf Erden nicht nur untergepflügt, sondern auch noch schwarz angemalt wird! Nach einem Verbot rufen? Aussichtlichslos! Und ein allgemeines Aufbegehren gegen die Obrigkeit scheidet wegen Röm. 13 ohnehin aus. Dagegen argumentieren vielleicht? Auch das scheint wenig Erfolg versprechend, weil man uns dann sagt, diese Werte seien das christliche Erbe Europas, das wir doch zu verteidigen hätten und es fehlt nicht viel, daß man uns noch auf die Schulter klopft, auf daß wir darauf noch stolz seien!

3. Was bedeutet das?

An diesem Punkt bedrängt uns dann das Gefühl, regelmäßig auf gemeine Weise belogen zu werden, denn so sehr wir auch die durch die Aufklärung gekommene allgemeine Glaubensfreiheit bejahen: Die Wahrheit Jesu Christi dürfen wir uns, nicht entreissen lassen; was auch immer geschehen mag!

Was für eine Sophisterei aber ist hier am Werk? Stimmt es etwa nicht, daß die Freiheit das Merkmal des christlichen Glaubens ist? Ja, das stimmt! Allein, die Freiheit vom Gesetz kommt nur mit dem Glauben und durch den Glauben in Jesus Christus. Sie aber bekennen weder seinen Namen, noch seine Auferstehung und wenn man ihnen sagt, daß er der Herr aller Herren und König aller Könige ist, gebärden sie sich wie hungrige Raubtiere!

Wie also können sie sich auf die Freiheit berufen und gar noch die Freiheit zum Gesetz zu erheben? Kann es sein, daß ihnen niemand gesagt hat, wodurch die Freiheit kommt? Wenn nicht, so müssen wir das nachholen. Falls aber doch, so bleibt doch nur, sie zur Buße und zur Umkehr zu rufen, auf daß nicht der Name Gottes ob ihrer Tollheit verlästert werde.

Und wenn auch das nichts nützt, was soll man dann tun? Soll man sie mit einem Teil der Wahrheit Jesu Christi herumlaufen lassen, daß sie dann so die Leute verführen? Das kann nicht sein. Wenigstens muß ausgesprochen werden, daß sie sich nicht auf nur einen Teil der Wahrheit berufen können, weil sich Christus nun mal nicht entzwei teilen läßt.

Was also fehlt, ist ein klares Wort zur Einordnung der Praxis des Herauslösens eines Teils der Wahrheit und des gezielten Vermengens dieses Teils mit menschlichen Erfindungen. Es gibt solch ein Wort und zwar schon sehr lange, weil diese Art des Lügens schon so alt ist wie Jesu Christi Sieg über den Tod. Der Kirchenvater Tertullian nannte sie Häresie und er war keineswegs der erste. Auch Paulus warnte schon in klaren Worten
Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht. (Gal. 1, 8-9)
und Christus selbst warnte ebenso vor der Verführung durch falsche Propheten, die seinen Namen mißbrauchen würden, um die Menschen zu verführen.

2007 A.D.
Haiduk am 29.9.07 20:45


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