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Edmund Stoiber erteilt Demagogie der Russophoben eine Absage



FAZ, 2.7.2007:

Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) hat die Vereinigten Staaten aufgefordert, Russland im Streit über die Raketenabwehr entgegenzukommen. "Das jüngste russische Angebot, gemeinsam eine russische Radarstation in Aserbaidschan für die Raketenabwehr zu nutzen, geht in die richtige Richtung. Hierauf sollte der Westen jetzt positiv reagieren", sagte Stoiber in der "Welt am Sonntag". Das von Amerika geplante Raketenabwehrsystem dürfe nicht allein auf Abkommen der Vereinigten Staaten mit Polen und der Tschechischen Republik gebaut werden. "Ganz Europa muss in den Schutzschild miteinbezogen werden - auch Russland, wenn es will. Ziel muss sein, das Problem mit den Russen und nicht gegen die Russen zu lösen", sagte Stoiber.

Kommentar: Von einer Partei des deutschen Konservatismus sollte erwartet werden können, daß die Ächtung russophober Tendenzen, wie sie bei Grünen, Islamisten und Nazis politisch beheimatet sind, ebenso Konsens ist, wie die Solidarität mit den serbischen und griechisch-zypriotischen Opfern völkerrechtswidriger Aggressions- und Vertreibungspolitik. Europa reicht vom Atlantik bis zum Ural, seine politisch-kulturellen Grenzen enden weder an der Grenze zwischen "Ost-" und "Westrom", noch sind sie der gegenwärtigen EU-Grenze identisch.

 

3.7.07 18:32


Armenien gibt Berg-Karabach nicht preis



Während der sogenannte Westen im serbischen Kosovo-Metohija die aus der terroristischen UCK hervorgegangenen gewaltsezessionistischen islamischen "Parallelstrukturen" dazu ermuntert, eine "Unabhängigkeit" des Territoriums ohne Rücksicht auf die Souveränitätsrechte Serbiens in die Wege zu leiten, stehen USA und EU dem Kampf der in Berg-Karabach beheimateten christlichen Armenier, die vielfach als "Separatisten" betrachtet werden, um ihr Überleben - vorsichtig ausgedrückt - nicht sonderlich aufgeschlossen gegenüber. Gleichwohl beißt der aserbaidschanische Expansionismus in Sachen Berg-Karabach auf Granit.

Spiegel online

9.7.07 23:17


Nicht mehr unmöglich



Außenminister Fischer mit Milutinovic


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Es ist mir öfters die Frage gestellt worden, meist wohl von ehe­ma­ligen Nazis, die sich an mich heranmachen wollten: „Warum haben die Westalliierten nicht im Spätwinter 1944, als Hitlers Nie­derlage schon besiegelt war, eine ‘Umkehr der Allianzen’ voll­zogen und sich mit den Deutschen, ohne Hitler und seine Leute, gegen die Russen gewandt?“ Rein technisch wäre derglei­chen schwierig, aber möglich gewesen, denn die Vereinigten Staaten waren intakter, reicher als je zuvor, Rußland schrecklich verwüstet und ausgeblutet. Die Unmög­lichkeit, auch nur einen solchen Ge­danken zu fassen, lag im Psychologischen und Morali­schen."


Golo Mann, Februar 1985. Zitiert nach: Ralph Gior­dano, Die zweite Schuld oder Von der Last Deutscher zu sein, Hamburg 1990, S. 211.



19.7.07 23:11


Offenbarungseid der Rechtsnihilisten



peckapat.JPG (23165 bytes)FAZ, 20.7.2007:

"Die Verhandlungen im UN-Sicherheitsrat über die Zukunft des Kosovos sind gescheitert. Nach weiteren Gesprächen am Freitag sagte der amerikanische UN-Botschafter Khalilzad in New York, es werde nun außerhalb des Sicherheitsrats unter Leitung der Kosovo-Kontaktgruppe verhandelt. Amerika und seine europäischen Verbündeten zogen ihren Resolutionsentwurf zurück. In einer gemeinsamen Erklärung bedauerten die Vereinigten Staaten, Frankreich, Großbritannien, Italien, Belgien und Deutschland, dass sich das höchste UN-Gremium nicht auf eine einvernehmliche Lösung verständigen konnte. Indirekt warfen sie Russland eine Blockadehaltung vor.


Zwar ist Russland auch Mitglied der Kosovo-Kontaktgruppe; das Land verfügt dort aber nicht wie im Sicherheitsrat über ein Vetorecht. „Wir werden also einen neuen Prozess haben, der nicht einem russischen Veto ausgesetzt ist“, sagte Khalilzad. Der Gruppe gehören neben Russland die Vereinigten Staaten, Frankreich, Großbritannien, Italien und Deutschland an. Ihr nächstes Treffen findet schon am 21. Juli in Wien statt.

Unabhängigkeit „so oder so“

Der russische UN-Botschafter Tschurkin begrüßte die Entscheidung, und meinte, die westlichen Staaten hätten damit eingestanden, dass die Verhandlungen tatsächlich noch mehr Zeit benötigten. Moskau hatte trotz mehrerer Zugeständnisse der westlichen Länder angekündigt, die geplante staatliche Eigenständigkeit für das Kosovo zu blockieren und keine Entscheidung mitzutragen, die den Interessen Serbiens zuwiderläuft. Belgrad widersetzt sich vehement einer Unabhängigkeit für die Südprovinz, die mehrheitlich von Albanern bewohnt wird und seit 1999 unter UN-Verwaltung steht. Das Kosovo (Amselfeld) wird als die Wiege der Nation betrachtet.

Washington hatte mehrfach damit gedroht, das Kosovo notfalls auch ohne Moskaus Zustimmung in die Unabhängigkeit zu entlassen. Außenministerin Rice hatte unlängst gesagt, das Kosovo werde „so oder so“ unabhängig. Die EU hatte sich hingegen zurückhaltender gezeigt und darauf verwiesen, dass Ermächtigungen etwa für den Einsatz europäischer Polizisten der Zustimmung des UN-Sicherheitsrats bedürften.

Kosovo-Albaner drohen mit einseitiger Lösung

Grundlage für die weiteren Verhandlungen soll nach dem Willen des Westens nach wie vor der Vorschlag von UN-Sondervermittler Ahtisaari sein, der eine weitgehende Unabhängigkeit des Kosovos vorsieht. „(Dieser Vorschlag) ist fair und ausgewogen und bietet die beste Lösung, um nicht nur im Kosovo, sondern in der gesamten Region für mehr Stabilität zu sorgen“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung.

Kurz vor den Beratungen im Sicherheitsrat am Freitag hatte zudem die Führung der Kosovo-Albaner ein Ultimatum für die Unabhängigkeit der serbischen Provinz gestellt. Ministerpräsident Ceku drohte damit, das Kosovo am albanischen Nationalfeiertag am 28. November einseitig für unabhängig von Serbien zu erklären. Die UN seien gescheitert, sagte Ceku in Pristina."

Kommentar: Da Putins Rußland sich nicht dafür hergegeben hat, den Weltsicherheitsrat der UNO zu einem Instrument der "Legalisierung" einer Albanisierung von 15 v. H. des serbischen Staatsgebietes werden zu lassen, erklären die USA und ihre europäischen Verbündeten - einschliesslich Italiens! - offenherzig ihre Bereitschaft zu einer Ausserachtlassung des Sicherheitsrates bei der "völkerrechtlichen" Absegnung der Teilung Serbiens. Und die albanischen Terroristen, die die serbische Provinz Kosovo-Metohija mit Vertreibung, Mord, Deportation und Vergewaltigung überzogen, dürfen hinsichtlich einer "Unabhängigkeit" des Territoriums von Serbien Ultimaten (!) stellen und dabei offen auf das Irredenta-Projekt eines "Grossalbanien" rekurrieren, offenbar ohne hierfür durch die Regierungen der führenden NATO-Mächte gemaßregelt zu werden.

27.7.07 16:04


Alexander Solschenizyn weist Verleumdung von Russlands Staatsoberhaupt zurück



http://www.voltairenet.org/IMG/jpg/es-beslan390-2.jpg

Tschetschenisch-islamistischer Kindermassenmord in Beslan, September 2004 - in der Sicht russophober "Menschenrechtler" durch Russland "auch selbst verschuldet" (Friedbert Pflüger)

 

Der russische Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn hat kein Verständnis für die Diffamierung der republikanischen Institutionen der gegenwärtigen Russischen Föderation. Während er, der als Stalinismus-Opfer und Autor des "Archipel Gulag" wie kein anderer das Antlitz eines nicht-totalitären, freiheitlich-konservativen Russland verkörpert, sich noch Ende der 1990er weigerte, sich von einer "Staatsmacht" auszeichnen zu lassen, "die Russland an den Rand des Ruins getrieben hat", nimmt Solschenizyn heute Präsident Putin gegen Anfeindungen in Schutz, die in pseudo-menschenrechtlichem Gewande vorgetragen werden:


"Ein Preis für den "Archipel Gulag" wurde mir 1990 in der Tat angeboten. Allerdings nicht von Gorbatschow, sondern vom Ministerrat der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik, damals ein Bestandteil der Sowjetunion. Ich habe abgelehnt. Ich konnte keine persönliche Ehrenbekundung akzeptieren für ein Buch, das mit dem Blut von Millionen Menschen geschrieben worden war. 1998, am Tiefpunkt des nationalen Elends, erschien mein Buch 'Russland im Absturz'. Damals ordnete Jelzin persönlich an, mich mit dem höchsten Staatsorden auszuzeichnen. Ich habe geantwortet, dass ich keine Auszeichnung von einer Staatsmacht annehmen könne, die Russland an den Rand des Ruins getrieben hat.

Der mir jüngst verliehene Staatspreis aber wird nicht persönlich vom Präsidenten vergeben, sondern von einer angesehenen Expertengruppe, der russische Forscher und Kulturschaffende von tadellosem Ruf angehören, Menschen, die in ihren Bereichen absoluten Respekt genießen. Der Präsident als erste Person im Staat händigt diesen Preis am Nationalfeiertag aus. Als ich die Auszeichnung entgegennahm, äußerte ich die Hoffnung, dass die bitteren Erfahrungen Russlands, deren Studium und Wertung ich mein ganzes Leben gewidmet habe, uns vor neuen unheilvollen Abstürzen schützen mögen. Ja, Wladimir Putin war ein Geheimdienstoffizier, da haben Sie recht, er war jedoch kein KGB-Ermittler und kein Lagervorsteher im Gulag."

Den Russophoben des sog. "Westens", die gegen russisches "Grossmachtstreben" agitieren, während sie auf der anderen Seite gegen die völkerrechtswidrige Bombardierung Jugoslawiens und den Genozid an den in Kosovo-Metohija beheimateten Serben bekanntlich nicht das geringste einzuwenden haben, schreibt Solschenizyn ins Stammbuch:

"Als ich 1994 zurück nach Russland kam, erlebte ich eine Vergötterung der westlichen Welt und der Staatsordnung ganz unterschiedlicher Länder. Sie beruhte nicht auf wirklicher Kenntnis oder bewusster Auswahl, sondern vielmehr auf einer natürlichen Ablehnung des bolschewistischen Regimes und seiner antiwestlichen Propaganda. Diese Stimmung änderte sich nach dem brutalen Nato-Bombardement Serbiens. (...) Bis dahin galt der Westen bei uns vorwiegend als Ritter der Demokratie. Nun mussten wir enttäuscht feststellen, dass die westliche Politik sich in erster Linie von Pragmatismus leiten lässt, noch dazu häufig von einem eigennützigen und zynischen.

Viele Russen erlebten das als einen Zusammenbruch ihrer Ideale. Der Westen freute sich über das Ende des lästigen Kalten Krieges und beobachtete über die Jahre der Gorbatschow- und Jelzin-Herrschaft hinweg eine Anarchie im Inneren Russlands und die Aufgabe aller Positionen nach außen hin. Er gewöhnte sich schnell an den Gedanken, dass Russland nun fast ein Land der Dritten Welt sei und dass es für immer so bleiben werde. Als Russland wieder zu erstarken begann, reagierte der Westen panisch - vielleicht unter Einfluss nicht ganz überwundener Ängste."


Spiegel online

28.7.07 13:20


Was die EU vom freien Lebensanspruch der Armenier von Berg-Karabach hält



Der neugewählte Präsident der Republik Berg-Karabach, Bako Saakjan, ist - als kompromissloser Verfechter des Souveränitätsanspruchs seines Landes gegenüber den Bestrebungen Aserbaidschans, das Territorium seinem Staatsverband anzugliedern - auch den "westlichen" Verbündeten Bakus ein Dorn im Auge. Dies brachte - neben den Regierungen der Türkei und der USA - auch die EU in einer Erklärung des EU-Rats-Vorsitzes zum Ausdruck:

"Die Europäische Union ist sich bewusst, dass am 19. Juli 2007 'Präsidentschaftswahlen' in Berg-Karabach stattgefunden haben. Die EU betont, dass sie die Unabhängigkeit von Berg-Karabach nicht anerkennt. Sie erkennt daher auch die Rechtmäßigkeit dieser 'Präsidentschaftswahlen' nicht an, die keinerlei Auswirkungen auf die friedliche Beilegung des Konflikts um Berg-Karabach haben sollten."

(Man stelle sich einmal vor, die EU-Spitze stellte in Worten wie diesen die von ihr stets postulierte "Legalität" und "Legitimität" der "Wahlen" in der gewalttätig albanisierten serbischen Provinz Kosovo und Metohija in Frage! In einem solchen Falle könnte sie einem unvoreingenommenen Beobachter beinahe den Eindruck vermitteln, tatsächlich eine Verfechterin der Herrschaft des Rechtes in den internationalen Beziehungen zu sein ...)

Selbstverständlich haben Verlauf und Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Berg-Karabach "Auswirkungen auf die friedliche Beilegung des Konflikts um Berg-Karabach", einfach deshalb, weil die demokratischen Institutionen der als "Separatisten" verleumdeten Armenier, die in dieser Region beheimatet sind, hierdurch in ihrer Legitimität bestätigt wurden. Ein durch Direktwahl legitimiertes souveränistisches Staatsoberhaupt muss - nicht nur in Berg-Karabach - allen islamischen und nicht-islamischen Verächtern von Volkssouveränität und pluralistischer Demokratie zutiefst verhasst sein.

Novosti:

"Ich gratuliere dem Volk und dem gewählten Staatschef", sagte [Armeniens Präsident] Kotscharjan am Samstag nach der Eröffnung eines Surfing-Zentrums am Sewan-See, wie die Nachrichtenagentur Nowosti-Armenija meldete. Armenien habe die Wahl in Berg-Karabach aufmerksam verfolgt, sich aber in keiner Weise in die Entwicklung eingemischt. "Weder ich noch der Ministerpräsident sind nach Karabach gereist, obwohl wir beide eine solche Möglichkeit gehabt hätten. Wir überließen es dem Volk Berg-Karabachs, den Präsidenten bei einem gerechten politischen Kampf zu wählen."

29.7.07 15:37





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