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Satra - Der schönste Zigeunerfilm aller Zeiten

Wenn die alten Sowjets nicht gerade Propagandafilme machten, dann konnten sie richtig gute Arbeit liefern. Einer dieser Filme ist Satra, ein Film über die Nomadenzigeuner aus den 70ern, mit vielen stimmungsvollen Zigeunerliedern, mit dem Traum der Steppe - der Prärie des Ostens. Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Film:



3.9.07 21:14


Boom und viel Platz in Königsberg

 

Unter Kaliningrad: Keine deutsche Hilfe für Übersiedler lesen wir, daß es sich Deutschland laut Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, nicht leisten kann, von Russland zu uns gekommenen Aussiedlern zu helfen, nach Kaliningrad überzusiedeln. Grund ist nicht etwas die Kassenlage, sondern die "Überalterung" bei uns.

 

Was lernen wir daraus:

 

Wenn es in der Muselrepublik Deutschland zu eng werden sollte, könnten wir immer noch ins ehemalige Königsberg ausweichenn. Dort ist noch genug Platz, es ist eine Boomregion und Deutsche sind willkommen, weil man sich noch weitergehende Wirtschaftsentwicklung erhofft!

Mag sein, daß es dort oben ein wenig windig ist, aber der Deutsche Orden hatte sich seinerzeit dort auch sehr wohl gefühlt:

Schon lange bevor der Deutsche Orden auf Grundlage der Goldbulle von Rimini ins Land kam und hier 1255 eine Burg gründete, befand sich an gleicher Stelle eine Zuflucht der Pruzzen. Ihre neue Burg nannten die Ritter zur Ehre Ottokars II. von Böhmen Königsberg. In ihrem Schutze entstanden drei Städte. 1286 die Altstadt, 1300 östlich davon Löbenicht und 1327 im Süden Kneiphof. Königsberg war Sitz eines Domkapitels, wurde 1309 Sitz des Ordensmarschalls und nach dem Verlust der Marienburg 1457 Sitz des Hochmeisters. Mit der Umwandlung des geistlichen Ordensstaates in ein weltliches Herzogtum wurde Königsberg 1525 dessen Residenz und kam durch Erbfolge 1618 an Brandenburg. (Quelle: Preussen.de - Königsberg)

8.9.07 01:01


Vom Ende der Ideologien

Vom Ende der Ideologien
Ökumenische Streitschrift


Seit einiger Zeit liest man in den Feullietons der Zeitungen das Wort vom Ende der Ideologien. Unwillkürlich stellt sich die Frage: Was bedeutet dieses Wort, wodurch wird es abgelöst und wodurch ist ihr Ende gekommen?

1. Wodurch kam das Ende der Ideologien?

Die Ideologien nahmen ihren Anfang als systematisierte Ideengebilde. Hauptthema dieser Ideengebilde waren Fragen der Staats- und Wirtschaftslehre, vor die sich die Denker Europas seit Beginn der Neuzeit gestellt sahen. Frühe Ideologien waren Merkantilismus und Absolutismus, darauf folgten Nationalismus und Liberalismus, zuletzt kamen Sozialismus, Kommunismus und Nationalsozialismus.

Was alle Ideologien einte war die Suche nach dem Ideal eines modernen Staates. Was sie trennte war das Ringen darum, was jeweils das Fundament dieses Staates sein sollte und für welchen Teil der Bürger dieser vorgestellte moderne Staat möglichst ideal zu sein hätte.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts schien es vielen, als hätte man im Sozialismus die Idealform des modernen Staates gefunden und manche waren sich darin so sicher, daß sie begannen, ihre Vorstellungen in wissenschaftlicher Form abzufassen. Andere machten sich daran, darauf aufbauend den Weg zur politischen Durchsetzung des idealen Staates zu beschreiben, wodurch der Kommunismus als Ideologie entstand. Gewaltanwendung wurde bewußt einkalkuliert und es gelang ihnen tatsächlich, sich auf die Weise durchzusetzen.

Nachdem dieser Umsturz viele Opfer kostete und fast alles Heilige im Heiligen Russland dabei entweiht wurde, entstand als Gegenideologie der Faschismus der ebenfalls auf Gewalt setzte. Zur Macht kam diese Ideologie in Form des Nationalsozialismus, weil dieser die verlockendsten Aspekte des Kommunismus übernahm und die Menschen zudem mit einem mystischen Biologismus verführte. Bemerkenswert ist, daß der Nationalsozialismus sich zwar noch als modern darstellte, letztlich aber ein früher Vertreter der Postmoderne war, weil mit seinem Mystizismus über Fragen der Staats- und Wirtschaftslehre hinaus ging.

Aufgrund der Unversöhnlichkeit von Nationalsozialismus und Kommunismus kam es gegen Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem großen Krieg, der Europa und andere Teile der Welt verwüstete. Vor allem Deutschland und Russland bekämpften einander bis auf's Blut. England und die USA unterstützten dabei das kommunistische Russland, weil dessen Ideologie dem Liberalismus zwar konträr entgegenstand, die Grenze von Staats- und Wirtschaftslehre jedoch nicht überschritt. Ergebnis des Krieges war die Niederlage Deutschlands und damit des Nationalsozialismus.

Übrig blieben somit Liberalismus und Kommunismus, die in der Mitte Europas einander feindselig gegenüberstanden. Zu einem großen Krieg zwischen beiden Ideologien kam es jedoch nicht, weil die Entwicklung der Atombombe zu einer militärischen Pattsituation führte. Außerhalb Europas gab es jedoch militärische Konflikte, die aber lokal begrenzt blieben.

2. Wodurch werden die Ideologien abgelöst

Rund eine Generation nach dem gemeinsamen Sieg von Liberalismus und Kommunismus führte einige die Umfaßbarkeit der Grauen des vergangenen Krieges und die Aussicht auf einen neuen noch vernichtenderen ebenfalls ideologischen Krieg dazu, sich allerlei Gurus und Sekten zuzuwenden, um den Ideologien zu entkommen.

Ihre Sehnsüchte richteten sich auf allgemeinen Frieden, Frauenbefreiung, die Bewahrung der Umwelt und die Schuld ihrer Eltern. Eine gewisse Bindung zu den beiden Ideologien behielten sie zwar, aber Staats- und Wirtschaftslehre waren in ihren Träumen nicht mehr bestimmend, weswegen sie, dem Nationalsozialismus vergleichbar, an der Grenze von Moderne und Postmoderne standen. Gegen 1980 schlossen sich die Vertreter dieser Strömungen zu einer neuen Partei zusammen, in der seitdem Bruchstücke der Ideologien mit allerlei Sehnsüchten vermengt und zu allgemein verwendbaren zivilreligiösen Glaubensversatzstücken verschmolzen werden.

Mit der wirtschaftlichen Niederlage des Kommunismus um 1990 schied dann eine weitere Ideologie aus. Da nurmehr der Liberalismus übrig geblieben ist, gewinnen die aus den Ideologien hervorgegangen zivilreligiösen Versatzstücke mehr und mehr an Bedeutung.

Mit dem Eindringen der Überbleibsel der Ideologien in die Sphäre des Religiösen vollzieht sich ein qualitativer Wechsel. Den auf Staats- und Wirtschaftsfragen bezogenen Ideologien ließ sich wenigstens noch mit rationalen Argumenten entgegentreten, weil es sich bei ihnen noch um Gedankengebäude handelte, die auf das Irdische bezogene waren und zudem auch noch einen gewissen Bauplan hatten. Im Falle der zivilreligiösen Versatzstücke ist das nun nicht mehr möglich, weil aus ihnen Regeln und moralische Standards abgeleitet werden, die den Menschen direkt ansprechen und tatsächlich im Rang von Heilsversprechen stehen; von unerfüllten freilich.

Was geschieht nun, wenn moralische Standards, die den Rang von Heilsversprechen haben, zum Hauptthema einer politischen Partei werden? Würde es sich um ein wirtschaftliches Unternehmen handeln, würde jeder von unlauterem Wettbewerb sprechen und Verbraucherschützer gingen auf die Barrikaden. Da das bei einer demokratisch verfaßten Partei jedoch niemand wagen dürfte, droht die Grenze zwischen Gesetz und Glaube zu verwischen. Stück um Stück freilich nur, aber stetig und scheinbar unabwendbar.

Entsetzt müssen wir Christen allerorts nun mit ansehen, wie der Himmel von Menschen auf Erden nicht nur untergepflügt, sondern auch noch schwarz angemalt wird! Nach einem Verbot rufen? Aussichtlichslos! Und ein allgemeines Aufbegehren gegen die Obrigkeit scheidet wegen Röm. 13 ohnehin aus. Dagegen argumentieren vielleicht? Auch das scheint wenig Erfolg versprechend, weil man uns dann sagt, diese Werte seien das christliche Erbe Europas, das wir doch zu verteidigen hätten und es fehlt nicht viel, daß man uns noch auf die Schulter klopft, auf daß wir darauf noch stolz seien!

3. Was bedeutet das?

An diesem Punkt bedrängt uns dann das Gefühl, regelmäßig auf gemeine Weise belogen zu werden, denn so sehr wir auch die durch die Aufklärung gekommene allgemeine Glaubensfreiheit bejahen: Die Wahrheit Jesu Christi dürfen wir uns, nicht entreissen lassen; was auch immer geschehen mag!

Was für eine Sophisterei aber ist hier am Werk? Stimmt es etwa nicht, daß die Freiheit das Merkmal des christlichen Glaubens ist? Ja, das stimmt! Allein, die Freiheit vom Gesetz kommt nur mit dem Glauben und durch den Glauben in Jesus Christus. Sie aber bekennen weder seinen Namen, noch seine Auferstehung und wenn man ihnen sagt, daß er der Herr aller Herren und König aller Könige ist, gebärden sie sich wie hungrige Raubtiere!

Wie also können sie sich auf die Freiheit berufen und gar noch die Freiheit zum Gesetz zu erheben? Kann es sein, daß ihnen niemand gesagt hat, wodurch die Freiheit kommt? Wenn nicht, so müssen wir das nachholen. Falls aber doch, so bleibt doch nur, sie zur Buße und zur Umkehr zu rufen, auf daß nicht der Name Gottes ob ihrer Tollheit verlästert werde.

Und wenn auch das nichts nützt, was soll man dann tun? Soll man sie mit einem Teil der Wahrheit Jesu Christi herumlaufen lassen, daß sie dann so die Leute verführen? Das kann nicht sein. Wenigstens muß ausgesprochen werden, daß sie sich nicht auf nur einen Teil der Wahrheit berufen können, weil sich Christus nun mal nicht entzwei teilen läßt.

Was also fehlt, ist ein klares Wort zur Einordnung der Praxis des Herauslösens eines Teils der Wahrheit und des gezielten Vermengens dieses Teils mit menschlichen Erfindungen. Es gibt solch ein Wort und zwar schon sehr lange, weil diese Art des Lügens schon so alt ist wie Jesu Christi Sieg über den Tod. Der Kirchenvater Tertullian nannte sie Häresie und er war keineswegs der erste. Auch Paulus warnte schon in klaren Worten
Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht. (Gal. 1, 8-9)
und Christus selbst warnte ebenso vor der Verführung durch falsche Propheten, die seinen Namen mißbrauchen würden, um die Menschen zu verführen.

2007 A.D.
29.9.07 20:45





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