Mitblogger mit Kenntnisse der
südosteuropäischen Kulturen gesucht.



  Startseite
    Europäische Union
    Kreuzfahrer
    Literarische Texte
    Juden im Osmanischen Reich
    Armenien
    Kroatien
    Serbien
    Russland
    Byzantinisches Reich
    Ungarn
    Bulgarien
    Rumänien
    Griechenland
    Bosnien
    Sonstiges
    Zypern
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Daniel L. Schikora
   parteigruendung EW
   Al Europa - Hungarian Blog
   BIRN



Google

www Blog
counter

kostenloser Counter

Map IP Address
Powered byIP2Location.com



http://myblog.de/beleidigend

Gratis bloggen bei
myblog.de





Postmodernes Logikrätsel

Postmodernes Logikrätsel
Frage:

Wenn von zehn Personen jeder 50% der Wahrheit kennt und diese voll und ganz vertritt und diese Zehn dann mit einem streiten, der das gerade Gegenteil der Wahrheit verkündet und zwar ohne mit der Wimper zu zucken: Wer wird dann wohl die Oberhand behalten? Diejenigen, die sich streiten, welcher Teil ihrer Wahrheit am bedeutendsten ist oder derjenige mit der kompletten Lüge, weil der immerhin ein in sich stimmiges Bild abgibt?
Vier Antworten sind möglich:
(1) Die Zehn gewinnen zusammen
(2) Einer der Zehn mit der Wahrheit
(3) Derjenige, der komplett lügt
(4) Äh, weiß nicht ...

4.10.07 00:33


Tolstoi über den Staat

Der Staat, das Gemeinwesen eines bestimmten Gebietes mit guten und schlechten Gesetzen und Millionen von Bürgern mit Abermillionen von Ansichten und Meinungen; der Staat nach innen und nach außen beschränkt, stets das angeblich Gute erstrebend und das vermeintlich Böse erzielend; der Staat, der Schutz heischt von denen, denen er Schutz angedeihen läßt - dieser Staat ist von jeher der Prügeljunge seiner Bürger gewesen!

Auf das Haupt des armen Staates fallen Schmähungen und Flüche bösester Art; und der Staat ist geduldig; der Staat ist der geduldreichste Dulder ...

Mag seine Seele noch so buhlerisch und dirnenhaft, sein Hirn noch so listig und verschlagen sein -: Wenn nur sein Herz gesund ist!

Niemals wird ein Staat mit gesundem Herzen zugrunde gehen! Mag aus tiefen und tiefsten Wunden seines Organismus Blut über Blut strömen-: Ist sein Gehirn intakt, das Herz unverletzt, so wird er sich unbedingt erholen.

Der Nachbar schlägt aus Neid und Rachsucht dem Riesenorganismus tiefklaffende Wunden; der geschützte und schützende Bürger nagt aus Selbstsucht und Leichtsinn den Saft aus dem Herzen, aus dem Hirn des Staates.

Stockhiebe auf Stockhiebe fallen auf das Haupt des duldenden, aber eigensinnigen Staates, und er denkt bei sich: Du, Bürger, glaubst, mich zu schlagen, doch wirst Du selbst geschlagen; denn Du bist ein Teil von mir, wie Du ein Teil Gottes bist und wie ich ein Teil des Ganzen bin.

Zu jeder Zeit ist in jedem Staate, mag er heißen, wie er will: Dänemark oder Russland oder Frankreich oder Deutschland oder sonstwie, etwas faul gewesen. -

Tolstoi wollte zunächst das russische Riesenreich mit den vielen Labyrinthen und verwirrenden babylonischen Türmen auf rein christlicher Grundlage neu ordnen und stellte Forderungen auf, die nur der gutheißen konnte, der von heute auf morgen und in Abhängigkeit von Arbeitgebern lebte.

Tolstois ganze Liebe gehörte, wie bekannt, zunächst den Bauern und dem Arbeiter.

Die "Agrarpolitik" Lew Nikolajewitschs ist die denkbar einfachste und widerspricht der Auffassung der Gewalt-Kommunisten. Nur wer sein Land selbst bearbeitet ist wert, Land zu besitzen. Doch ist Tolstoi ein entscheidener Gegner "von all den Experimenten mit der Unveräußerlichkeit, ja sogar mit der zwangsweisen Enteignung oder mit der Übergabe des Privateigentums - all dies", erklärt Tolstoi ausdrücklich, "ist nicht lebensfähig, ist tot, erzwungen und riecht nach muffiger Spitzfindigkeit und Quacksalberei." Andere Methoden müssen angewandt werden, um dieses wichtige Problem zu lösen, jedenfalls keine
gewaltsamen -

Die Arbeiter wollte er heraushaben aus der Fabrik, in der, nach seiner Ansicht, nur für übersättigte, putzsüchtige, sündige Nichtstuer gearbeitet wird; er wollte sie auf dem Lande wissen, wo sie eher dazu kommen könnten, Gott zu dienen.

Was ihm aber an dem Staate selbst mißfiel und was er vor allen Dingen auf Grund der Lehre Christi ausgerottet haben wollte, das war die Gewalt des Staates, die dazu mißbraucht wird, daß Schwache zugunsten von Starken ausgebeutet werden, daß beide, Starke und Schwache, für ihn den Moloch Staat, Kriege führen, die schon deswegen unnütz und unsinnig sind, weil im besten Falle nur die Reichen, vor allen Dingen aber die gekrönten Häupter des Staates, den vermeintlichen Nutzen haben.

Die Gewalt wird aber auch dazu mißbraucht,, den Untertan an die Kirche glauben zu machen; darum ist nicht nur der Staat, sondern auch die Kirche nach Tolstois Ansicht ein schrecklicher Hohn auf das wahre Christentum. ...."

Abschrift aus:
"Tolstoi - Seine Weltanschauung",
Michael Grusemann,1923
Rösl & Cie/München/Leipzig
Alle Rechte, insbesondere das der Übersetzung in fremde Sprachen
vorbehalten.

20.10.07 16:19


Zusammenstöße zwischen Polizei und Jugendliche in Budapest

der Standard

Erneut Zusammenstöße zwischen Polizei und Rechten

Kleinere Scharmützel - Sicherheitskräfte trieben rund 200 Jugendliche auseinander

Budapest - In der Budapester Innenstadt ist es am Abend des Jahrestags der Revolution 1956 erneut zu kleineren Scharmützeln zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Auf einer Straßenkreuzung unweit des Parlaments attackierten laut ungarischen Medienberichten am Dienstagabend rund 200 Jugendliche die Polizeikräfte mit Steinen und Flaschen. Diese setzten daraufhin Schlagstöcke und Tränengas ein und trieben die teils vermummten Protestierer innerhalb kurzer Zeit auseinander. Die schweren Ausschreitungen vom Vorabend wiederholten sich nicht.

 

Kurz zuvor hatten einige Demonstranten dazu aufgerufen, den am Montagabend festgenommenen Demonstrantenführer Laszlo Toroczkai aus dem Polizeigefangenenhaus zu "befreien". Dieser war jedoch bereits zuvor aus Budapest weggebracht worden, wie die Polizei bekanntmachte. Im März dieses Jahres hatte eine ähnliche "Befreiungsaktion" am Abend des Feiertages der Revolution von 1848 zu Straßenkämpfen zwischen Polizei und Protestierern geführt.

Ruhige Feiern

Die offiziellen Feierlichkeiten zum Gedenken an die Revolution 1956 gingen am Dienstag indes ruhig zu Ende. Sie wurden auch von Anti-Regierungs-Demonstranten nicht gestört.

Am 23. Oktober 2006 war es am Abend der 50-jährigen 1956er Gedenkfeiern zu schweren Ausschreitungen in der Budapester Innenstadt gekommen, die bis spät in die Nacht andauerten. Die Demonstranten errichteten Barrikaden, verwüsteten ganze Straßenzüge und lieferten sich stundenlange Straßenschlachten mit der Polizei. Hintergrund der Proteste war eine im September 2006 bekanntgewordene interne Rede des sozialistischen Regierungschefs Ferenc Gyurcsany, in der dieser zugegeben hatte, das Volk im Wahlkampf über die Situation des Landes "belogen" zu haben. (APA)

...

27.10.07 16:13


Der Stalker - ein bemerkenswerter Film



The Stalker - von Tarkovsy

Man verbindet heute den Film automatisch mit Tschernobyl, aber der Film ist acht Jahre früher entstanden, in der Tradition der siebziger Jahre.
27.10.07 16:35


Die Kathedrale St. Nikolaus - Zypern

Diese wunderschöne gothische Kathedrale - St. Nikolaus auf Zypern - heißt heute Lala Mustafa Pasha Mosque und es ist natürlich entheiligt durch die vielen Hintern, die Gott entgegengestreckt werden. Lala Mustafa war der blutrünstige Mörder, der Zypern eroberte und den Verteidiger Bragadino beim lebendigen Leibe häuten ließ. Ist es nicht eine Beleidigung für die gesamte Christenheit, wenn die Türken ihre Moscheen nach den Leuten benennen, die die Christen am meisten verfolgt haben?

 

27.10.07 23:04





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung