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Clever, diese Türken



Noch vor 80 Jahren, in dem griechisch-türkischen Krieg aus dem Jahre 1923, den die Griechen bis heute die Kleinasiatische Katastrophe nennen, haben diese Türken einen "Friedensvertrag" erzwungen, in dem alle Griechen das Gebiet der damaligen Türkei verlassen mußten, und ihrerseits sollten alle Türken in die Türkei umsiedeln.

Bei Wikipedia erfährt man auch, das mehr als doppelt so viele Griechen die Türkei (antiker griechischer Boden, von den Seldschukenhorden erobert) verlassen haben:

1923 wurde im Vertrag von Lausanne ein Austausch der Bevölkerung der Region durch den forcierten Bevölkerungsaustausch beschlossen. Dadurch wurde die Umsiedlung von ca. 1,25 Millionen Griechen und 500.000 Türken [1] durch das Einverständnis beider Staaten völkerrechtlich legitimiert. Als ausschlaggebendes Kriterium der Volkszugehörigkeit wurde die Religion festgelegt (orthodox = griechisch, muslimisch = türkisch). Durch den Zuzug der Griechen aus dem anatolischen Festland und dem Pontos hatte Griechenland eine Flüchtlingsquote von ca. 25% zu bewältigen, d.h. jeder vierte Grieche war Flüchtling!

Das mag daran liegen, dass die Türken gebliegen sind. Heute fordert diese  Moslem-Türkengruppe immer mehr Rechte ein. Wer denkt noch daran, dass die Türken ihre Minderheiten mit Feuer und Eisen ausgetrieben haben, dass es in der Türkei gar keine Minderheitenrechte (nur Atatürk-Schariarechte) gibt?

Die türkische Minderheit darf nach griechischem Recht keine nationalen Vereine bilden, die das Wort türkisch im Namen haben. Gegen diese Bestimmung ist (2006) eine Klage am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anhängig.

und:

Am 11. Juni 1998 wurde der Artikel 19 abgeschafft. Allerdings gilt seine Abschaffung nicht rückwirkend. Diesbezüglich laufen mehrere Lösungsansätze, damit die Ausgebürgerten ihre Bürgerrechte zurückerhalten. Nach Angaben der Human Rights Watch verstieß das Gesetz gegen mehrere Abkommen, die Griechenland unterzeichnet hatte, und nicht zuletzt verstieß es auch gegen das Griechische Grundgesetz selbst, da es u.a. mit der Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz (isonomia) nicht vereinbar war. Der griechische Standpunkt sagt dagegen, dass die isonomia für alle Bürger strikt eingehalten würde (siehe Weblinks).

Beide Ausschnitte aus der Netzeitung 

Ist es nicht toll, wenn die cleveren Türken mit den Spielregeln der abendländischen Human-Rights-Banden so gut umgehen können? Sie benutzen sie, wenn sie brauchen, und pfeifen auf sie, wenn sie von ihnen behindert werden. So kommen die Osmanen peu a peu wieder nach Europa zurück, wie der große Bozkurtwolf aus dem Grimmärchen: erst eine Pfote, dann noch eine... und auf einmal sind sie wieder hier.

 

23.2.07 11:50
 



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