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Armenien will keine "bunte Revolution"



Das Staatsoberhaupt der Republik Armenien, Präsident Robert Kotscharjan (links), stammt ebenso wie Ministerpräsident Sersch Sarkisjan aus Nagornyj Karabach, dessen armenische Bevölkerung sich gegen Versuche Aserbaidschans, sich das Territorium einzuverleiben, zur Wehr setzt.

 

Unmittelbar vor den Wahlen zum armenischen Parlament antwortete Armeniens Ministerpräsident Sersch Sarkisjan auf die Frage der FAZ, ob Armenien, dessen Opposition im Falle einer "groben" Wahlfälschung mit "Protesten" gedroht habe, "eine 'bunte Revolution' bevorstehe:

"Eine Revolution würde unserem Volk keinen Nutzen bringen. Aber wir benötigen faire Wahlen dringend, weil wir eine starke Regierung wollen, und die kann es nur geben, wenn sie von breiten Schichten der Bevölkerung getragen wird." (FAZ, 11.5.2007)

Tatsächlich vermochte sich 2004 die - von westukrainisch-segregationistischen Parteigängern von NATO und EU ausgehende - "orangene Revolution" nur unter den Bedingungen offener Einflussnahme sog. "Nichtregierungsorganisationen" des "Westens" machtpolitisch durchzusetzen. Bereits die "Revolutionen" in Belgrad (2000) und Tiflis (2003) hatten die Nonchalance vor Augen geführt, mit der "westliche" Kritiker der "Putinokratie" europäischen Gemeinwesen (und potentiellen EU-Mitgliedern!) gegenüber die Prinzipien der Volkssouveränität offen zur Disposition stellen.

Jedenfalls hat Armenien dem anti-souveränistischen Konzept der "bunten Revolution" in den Parlamentswahlen vom 12. Mai eine Absage erteilt.

 

 

15.5.07 12:05
 



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