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Bosnien: Aberkennung der Staatsbürgerschaft für zugewanderte Mudjahedin

El Mujahed - oder die Sondereinheit 5689 war dem später vor dem Völkermordtribunal angeklagten Rasim Delic unterstellt. Es sind eben diese Islamisten (in Bosnien heute Vehabi genannt) die die Bosnische Regierung heute gern loswerden möchte. (Western Resistance - und andere Google-Quellen)

Artikel:   
  
Bosniens Muslime kämpfen um ihren guten Ruf. Die Präsenz von islamistischen Gruppierungen hat Befürchtungen vor einer Unterwanderung der Gläubigen geweckt. Gleichzeitig bemüht sich der Staat um die Ausweisung eingebürgerter ehemaliger Glaubenskrieger.

Von unserem Südosteuropa-Korrespondenten Martin Woker

Wok. Sarajevo, Ende Juli

Aiman Awad bittet in seine gute Stube. Ein Sofa, zwei Fauteuils, ein paar aufeinandergestapelte Schlafmatten, eine Reprografie der Kaaba in Mekka an der Wand und im Fernseher die Nachrichten des Senders al-Jazira. In einer Ecke stapeln sich gepackte Koffer, wofür sich der Hausherr entschuldigt. Er könne sein Leben nicht länger planen, denn jederzeit drohe ihm und seiner Familie die Ausweisung. Das stimmt zwar nicht ganz – dramatisch ist aber Aiman Awads Lage ohne Zweifel. So wie die Dinge stehen, muss der syrisch-bosnische Doppelbürger wegen Entzugs der Staatsbürgerschaft mit einer baldigen Landesverweisung aus Bosnien rechnen. Seine bosnische Gattin und die gemeinsamen vier Kinder dürften bleiben. Ihnen kann der Vorwurf nicht gemacht werden, dessentwegen der Vater womöglich seine neue Heimat verlassen muss: betrügerisches Erschleichen der bosnischen Staatsbürgerschaft.

Zunächst bleiben wir mal einen Moment stehen, nachdem wir uns die gute Stube und mitten drin den Syrer Aiman Awad ausgemalt haben. Wenn er jetzt wirklich gehen muß, wohin wird er gehen? Ich kann mir alles vorstellen, nur gerade Syrien nicht. Vielleicht kommt er zu uns? Oder nach Großbritannien? Denn während Bosnien bereits bei den Abschiebungen ist, ist Westeuropa bereits... Oder: Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Menschenrechtler der EU die bosnische Regierung zwingen werden, dieses Gesockse zu behalten.

Lesen wir ein wenig mehr darüber: Welche Probleme hat Bosnien heute mit diesen zugewanderten Mujahedins (Gotteskrieger):

Während des Kriegs erreichte die offiziell als Einheit Nr. 5689 bezeichnete Formation eine maximale Stärke von 1800 Kämpfern[manche sagen 6000], etwa ein Drittel waren ausländische Freiwillige.

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Die in Bosnien verbreitete und immer deutlicher artikulierte Kritik gegenüber den ehemaligen Mujahedin hat gute Gründe und dreht sich letztlich um die Frage, wer unter den Muslimen die wirklich Rechtgläubigen sind. Awad und Konsorten machen sowohl im Auftreten als auch in der Lebensart deutlich, dass sie – und nur sie – sich gottgefällig zu verhalten wissen.

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Nedzad Grabus, Islamwissenschafter aus Sarajevo und Mufti von Slowenien, spricht von einer Reislamisierung

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«Wir sind normale Europäer und folgen europäischen Werten. Dafür müssen wir kämpfen», sagt Grabus, wohl wissend, dass viele Araber den in Bosnien praktizierten Islam verachten. Nanu?!

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Und jetzt kommt der saftigste Steak des Artikels:

... Regierungskommission, welche sämtliche zwischen April 1992 und Januar 2006 vergebenen Staatsbürgerschaften überprüft. Die durch Parlamentsbeschluss im letzten Frühling gegründet Kommission besteht aus sechs bosnischen Mitgliedern (je zwei Bosnjaken, Serben und Kroaten) sowie drei internationalen Vertretern (Spanien, Bulgarien, USA). Diverse unabhängige Quellen bezeichnen die Kommission als ein Produkt amerikanischen Drucks im Zuge der weltweiten Terrorbekämpfung.

Der Vorsitzende der Kommission wie auch deren Mitglieder sind für Fragen von Seiten der Medien nicht zugänglich. Entsprechend karg sind die Informationen über die geleistete Arbeit. Bisher bekannt wurde lediglich, dass von rund 1500 überprüften Personen in knapp 500 Fällen auf Aberkennung der Staatsbürgerschaft entschieden wurde. Wie viele dieser Personen sich derzeit im Land aufhalten, weiss niemand. Eine Möglichkeit des Rekurses gegen den Beschluss besteht nicht. Wohl aber kann eine Klage gegen das Administrativverfahren eingereicht werden. Bis anhin wurde in keinem Falle von aberkannter Staatsbürgerschaft eine Ausweisung vollzogen. Ihm gegenüber hätten bereits mehrere Richter im persönlichen Gespräch ihr Missfallen über die Vorgehensweise der Kommission ausgedrückt, erzählt Kolic. Wohl darum sei bis jetzt noch keine Ausweisung erfolgt, das Vorgehen widerspreche eindeutig rechtsstaatlichen Prinzipien.

Sehr interessanter, aufschlußreicher Artikel über die Verhältnisse in Bosnien, über den Machtkampf zwischen dem westlichen Fülgel des Islams und den arabischen radikalen und fundamentalistischen Formen des Islam. Ein guter Artikel auch nur um das Loyalitätsverständnis der Moslems zu begreifen. Sie hatten sich damals sehr gefreut, sie begrüßten diese Kerle als ihre Brüder, Retter u. ä. Heute schmeißen sie sie raus. Das nur, falls irgendwer gerade darüber nachdenkt, sich mit dem Islam zu verbünden. (Mit besonderen Grüßen an Odin und seinen Anhängern)

24.8.07 13:36
 



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