Mitblogger mit Kenntnisse der
südosteuropäischen Kulturen gesucht.



  Startseite
    Europäische Union
    Kreuzfahrer
    Literarische Texte
    Juden im Osmanischen Reich
    Armenien
    Kroatien
    Serbien
    Russland
    Byzantinisches Reich
    Ungarn
    Bulgarien
    Rumänien
    Griechenland
    Bosnien
    Sonstiges
    Zypern
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Daniel L. Schikora
   parteigruendung EW
   Al Europa - Hungarian Blog
   BIRN



Google

www Blog
counter

kostenloser Counter

Map IP Address
Powered byIP2Location.com



http://myblog.de/beleidigend

Gratis bloggen bei
myblog.de





Milizgründung in Ungarn

 

Jahr 1924

 

 

Unter Paramilitärs gegen Ungarns Regierung - Rechtsradikale Bewegung will Systemwechsel lesen wir heute, daß die Jobbik Partei, die schon bei Ungarns berechtigtem Aufbäumen letzten Jahres anläßlich Ferenc Gyurcsanys Bekenntnis, mit seiner bisherigen Haushaltspolitik "Tag und Nacht gelogen" zu haben, mit ihren rot-weißen "Arpad-Fahnen" den Kern des Widerstands bildete, nun dabei ist, eine Miliz zu gründen, die den Namen "Ungarische Garde" tragen soll. Als Ziel wird ein "Regimewechsel" genannt, der den "Mangel an physischer, seelischer und intellektueller Selbstverteidigung" überwinden soll.

Das läßt mich dann doch sprachlos werden!

Als Selbsteinordnung gibt Jobbik "antiliberal, christlich-konservativ und nationalistisch" an. Wenn man "nationalistisch" als Synonym für "gegen die EU gerichtet" lesen kann, wäre das nicht zu verurteilen, weil die Ungarn natürlich das Recht haben, gegen die EU zu sein. Aber ist diese Deutung richtig?

Im Artikel heißt es

Jüdische Kreise in Ungarn haben bestürzt auf die Gründung der faschistoiden Garde reagiert.

und (unter anderem) wegen der schwarzen Uniformen, die die Milizionäre tragen sollen, sieht man sie in der Nähe der Pfeilkreuzler, die bekanntlich Verbündete Hitlers waren ...

Kann natürlich sein, daß die Einordnung unserer linksliberalen Presse wieder mal völlig überzogen ist. Unter "Jobbik" gründet "Ungarische Garde" steht nämlich einfach nur

"Die Heimat im Kriegsfall zu verteidigen"
Die "Ungarische Garde" will laut Vona auch Aufgaben des Ordnungs- und Zivilschutzes übernehmen, verbunden mit einer entsprechenden Ausbildung der Mitglieder. Dabei sei die Truppe bereit, "die Heimat im Kriegsfall zu verteidigen". Obwohl die Garde offiziell keine militärische Ausbildung durchführen könne, würden deren Angehörige die Möglichkeit erhalten, den Umgang mit Waffen in Schützenvereinen zu erlernen. Auf die Frage, warum eine der SS-Uniform ähnelnde Variante gewählt wurde, antworte Vona: "Die gefiel uns am besten."

und das liest sich dann schon bedeutend harmloser, zumal es neben Jobbik auch noch die MIEP Partei gibt, die offenbar nochmal weiter rechts steht. So gesehen könnte es sich bei Jobbik durchaus um "die Guten" handeln. Auf haGalil liest man von Jobbik jedenfalls weder unter Göttliches Ungarn noch unter Ungarns Weg nach rechts außen etwas.

Die Bedenken, die dort stehen, lesen sich eher so

Die ungarischen Konservativen werfen den Sozialisten vor, als "Wendemanager" bereits 1989, noch vor den ersten demokratischen Wahlen, Teile der Medien, der wichtigsten Meinungsbildner, aus staatlichem Besitz gleich in die Hand westlicher - vor allem deutscher - Großkonzerne überspielt zu haben. Die restlichen, in ungarischem Besitz verbliebenen Medien würden sie zusammen mit den Liberalen weiterhin dominieren, sodass heute die sozialistisch und liberal gesinnten Journalisten eindeutig in der Überzahl seien.

und das klingt dann doch wieder sehr vertraut, zumal es doch arg an bundesdeutsche Zustände erinnert.

 

EDIT: Nicht Orban, sondern Gyurcsany war der Lügner
25.8.07 01:31
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung