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Zypern

Zypern, Opfer europäischer Einwanderungs-Extremisten



Seitdem Zypern zur EU gehört, muß Zypern nach den Pfeifen aus Brüssel tanzen - und haufenweise Asylanten aufnehmen. De facto muß Zypern die meisten Asylanten in Europa aufnehmen:

 

    Auf die Gesamtbevölkerung gerechnet, liegt Österreich bei den Asylsuchenden jedoch an vierter Stelle in der EU hinter Zypern, Malta und Schweden. In dem Insel-Staat Zypern mit 690.000 Bürgern kamen zwischen 2002 und 2006 32 Asylwerber auf 1.000 Einwohner, hierzulande waren es bei 8 Mio. Einwohnern 16. Der Standard

 

Man hat vielleicht schnell vergessen, dass im Sommer 2006 Zypern mit 'Flüchtlinge' aus dem Libanon überrant wurde. Wer sich heute noch daran erinnert, wird sicherlich ohne Gewissensbisse Israel für diese Misere die Schuld in die Schuhe schieben. Wie käme man bloß auf den Gedanken, dass die Hizbollah der Verursacher des Konflikts wurde, jena Hizbollah, die sich jetzt in der Libanon breit macht.

Aber wie sollte man es hindrehen, dass man auch für den Syrer Saaid Alhachemi Israel den Schwarzen Peter zuschiebt? Nein, das geht nicht? Dann aber kann man wohl Syrien auch keine Schuld geben - die vermeintliche Morddrohung eines Asylanten in seinem Heimatland ist so etwas, wie eine Naturplage, ein höherer Gewalt, wofür gar niemand verantwortlich gemacht werden kann. Ebenfalls ist kann niemand dafür verantwortlich gemacht werden, wenn ein Asylantrag nicht genug begründet ist, dass der Antragssteller deswegen abgelehnt wird, weil er nicht wirklich bedroht wird. Irgendwer kommt aus der Wüste, stellt einen Antrag und prompt hat der Staat, in dem der Antrag gestellt wurde, die Arschkarte: Ob er will oder nicht, er ist ab jetzt der Bösewicht. Die einzige Möglichkeit ist, dem Asylanten in den Hintern zu kriechen, seine ganze Sippe aufzunehmen, seine 4 Ehefrauen und seine 40 Kinder zu ernähren, ihm eine höhere Stütze zu geben, wie das durchschnittliche BIP des Empfängerlandes, ihm eine herrschaftliche Willa zur Verfügung zu stellen, Sonderrechte einzurichten, und, und, und...

Na ja. Zypern hat Saaids Antrag abgelehnt, aber aus einem bürokratischen Fehler vergessen, ihn zu benachrichtigen, damit er Widerspruch einlegen konnte. (Vielleicht hätte er dann Asyl erhalten? oder er hätte so oft Widerspruch stellen können, bis er in Rente geht, wie hier in Deutschland üblich?)

Die deutschen Sozialisten können nun mal die 'unmenschliche' Vorgehensweise der zyprischen Behörden gegen dem Syrer Saaid nicht begreifen.

Noch ulkiger ist die Aufregung der Sozialisten gegen die zyprische Haltung zu den kurdischen Asylsuchenden aus der Türkei:

 

     

    Die zypriotische Regierung ist für die schlechte Behandlung von Flüchtlingen berüchtigt. Polizeigewalt, illegale Festnahmen und Inhaftierungen sowie Abschiebungen sind die übliche Praxis. Im vergangenen Mai führte eine Gruppe von Asylsuchenden den größten Flüchtlings-Protest durch, den Zypern je gesehen hat. Die Proteste liefen auf die Besetzung des größten Platzes „Eleftheria Square“ in der Hauptstadt von Griechisch-Zypern, Nikosia, hinaus. Diese dauerte 11 Tage und Nächte und der Sitz des Roten Kreuz wurde für weitere 5 Tage und Nächte besetzt gehalten. Demonstrationen fanden statt, die bis zu 1000 TeilnehmerInnen zählten. Die KurdInnen, die bis zum Ende der Proteste daran teilnahmen, errangen durch diese Kämpfe ihre Rechte als legale Asylsuchende: Ihnen wurden Krankenkarten ausgestellt und gültige Wohnberechtigungsausweise, zeitlich befristete Wohnungen wurden allen Bedürftigen zur Verfügung gestellt und eine erkleckliche Summe an Notgeldern, Arbeitserlaubnisse, die den bestehenden gemeinsamen Abkommen entsprechen, wurden ausgestellt.

    Während die zypriotische Regierung (an der auch AKEL beteiligt ist, die sogenannte „kommunistische Partei“ in Zypern) nicht zögert, die Unterdrückung der KurdInnen in der Türkei als Propaganda zum Schaden des internationalen Ansehens der türkischen Seite auszuschlachten, verletzt sie selbst die Rechte von Flüchtlingen und der kurdischen Asylsuchenden. Momentan sieht es danach aus, als wolle die zypriotische Regierung die kurdischen Flüchtlinge an ihre alten Unterdrücker und Folterer ausliefern.

 

Wie wäre es mal, wenn die Sozialisten irgendwie den Boden der Realität unter ihren Füssen wiederfinden und ausnahmsweise gegen den richtigen Verursacher der kurdischen Misere wettern, gegen die Türkei und Syrien? Aber so viel Logik ist bei den deutschen Sozis nicht drin. Sie ticken eher nach dem Muster: egal, wie die Misere aussieht, egal, wer sie verursacht hat, schuld daran sind die Kapitalisten im eigenen Lande - oder eben erweitert, die Kapitalisten der EU, der USA, des Abendlandes. Der sozialistische Wecker ist vor ca. 100 Jahren stehengeblieben und zeigt immer noch die Zeit von Marx und Lenin.

Kybeline am 4.4.07 18:16


Petra tou Romiou/Geburtsstätte der Aphordite



Zypern. Wunderschönes Postkartenmotiv bei Paphos. Reisebuse wie Mietwagen bleiben für die obligate Fotosession stehen. Die Reiseleiter bereiten die Touristen rechtzeitig vor, dass sie hier die "sagenhafte" Stelle erleben werden, wo einst Aphrodite, die Göttin der Liebe geboren wurde. Der längliche Fels in der Brandung soll der abgeschnittene Penis des Uranos sein.
Die Reiseleiter nennen den griechischen Namen: Petra tou Romiou, auf deutsch der Stein des Griechen, ist nach der Sage mit dem Namen des Legendaeren “DIGENIS AKRITAS”, Grenszwaerten zur byezantinischen Zeit, verbunden. Digenis Akritas hat mit seinen ausgewoehnilichen Kraeften, die “Sarakinen”, die das Land pluendern wollten, an die Kueste aufgehalten. Digenis Akritas hat nach der Sage diesen riesigen Felsen in die Hoehe gehoben und ins Meer geworfen. Dadurch hat er die feindlichen Schiffe zerstoert.




Ähnliches erzählte man sich über die Pentadaktylos-Gebirge im Norden Zyperns, über dem Gebirgsmassiv in der Form einer Faust mit fünf Fingern, die aus dem türkisch besetzten Nordzypern aufragen. Dies war die Faust des Griechen, die die Steine über die herannahnden Sarazenen warf.

Wie kommt es nur, dass die Touristen so wenig darüber erfahren wollen. Man will baden; man will Aphrodites Spuren entdecken; man besichtigt die weltberühmten Mosaiken von Nea Paphos; man macht Wandertouren in den Trodosgebirge und siehst sich byzantinischen Kirchen, die wie viele kleine Kostbarkeiten zwischen den Bergen zerstreut sind.

Aber wenige, sehr wenige europäische Touristen wollen wissen, wie es war, als Lala Mustafa Pasha den venezianischen Gouverneur der Insel, Bragadino beim lebendigen Leibe häutete...

1570 began der Ansturm türkischer Invasionstruppen. Zunächst wurde Nicosia belagert und eingenommen, dann marschierten die Türken mit 200.000 Mann auf Famagusta. Die Belagerung dauerte fast ein Jahr, währenddessen die türkische Übermacht sechsmal zrückgeschlagen werden konnte. Schließlich blieben von ursrprünglich 10.000 Mann Besatzung in Famagusta nur etwa 400 übrig, die drohten, Hungers zu sterben. Also bot der Kommandant von Famagusta, Marcantonio Bragadino, am 1. August 1571 die Kapitulation an.
Die Türken dankten es ihm nicht: Der Kommandant der türkischen Truppen, Lala Mustafa Pasha, schnitt Bragadino persönlich die Ohren und die Nase ab, nachdem die verbliebenen Männer Bragadins massakriert worden waren. Schließlich wurde ihm auch noch beim lebendigem Leibe die haut abgezogen, die dann mit Stroh ausgestopft als Trophäe nach Konstantinopel ebracht wurde. Erst später konnten die sterblichen Überreste von einem patriotischen Venezianer in Konstantinopel gestolen und nach Venedig gebracht werden, wo sie heute in einer Urne in der Kirche Giovanni e Paolo liegen.

Wieso wollte die EU eben diese Zyprioten zwingen, sich 2003 mit der türkischen Invasoren im Norden der Insel zu vereinigen? Wieso konnten die hohen Herren aus Brüssel nicht begreiffen, was im zyprischen Herz steckt?
Man buckelt heute so eifrig vor die Efendis aus Ankara. Aber was ist mit den Zyprioten? Haben sie keine Ehre? Ankara hat Südzypern als souveränen Staat bis heute nicht anerkannt, ein Fakt, was anbetracht der langen Besatzungsgeschichte durch den Osmanischen Reich eine besondere Bedeutung hat. Man ist sehr besorgt, die Türkei nicht zu beleidigen. Aber wieso kümmert man sich so wenig um die Befindlichkeit Zyperns?
beleidigend am 14.10.06 23:16





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