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Rumänien

The End of Romania (Das Ende Rumäniens)

 Es ist ein Song des beliebten Band Karpatia. Sie haben remakes von alten Liedern, teilw. Militärmusik, teilw. historische Liedern oder alten Evergreens. Wären sie Deutsch, hätten sie sicher einen Remake von Lili Marlen. Im Schatten solcher Videos tobt ein verbitterter Youtube-Krieg, der die wachsende Feindschaft zwischen Ungarn und Rumänen in Siebenbürgen erahnen läßt. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges hat die rumänische Regierung systematisch an die Zerstörung der ungarischen und deutschen Minderheit in Siebenbürgen gearbeitet. Die meisten Deutschen verließen noch während der Ceauschescu-Ähra das Land und wanderten nach Deutschland aus. Die Ungarn hatten einen viel härteren Los.

Ich habe dieses Video ausgesucht, weil die meisten Kommentare auf englisch sind. So hoffe ich, dass viele meiner Leser die Kommentare verstehen.

Vielleicht haben meine Leser Kenntnis von anderen Problemzonen in Osteuropa, wo, von Europa noch unbemerkt, alte oder neue Grabenkriege toben?

Kybeline am 27.1.08 15:29


Ex-Banker wegen Geldwäsche verhaftet!



Diese Tage hat mir eine Freundin erzählt, dass die Araber die Apotheken in Rumänien zur Geldwäsche benutzen würden.

Hinter scheinbar harmlose Reisehinweise des Schweizer Auswärtigen Amtes verbergen sich katastrophale Zustände. Meine Freundin hat mir berichtet, dass es auch in den größeren Kliniken kaum noch Fachärzte gibt, denn diese seien von Staaten wie Irland abgeworben. Jemand mußte wegen einer Operation von Medias nach Tg. Mures in die Klinik. In diesem Kontext ist für die rumänische Bevölkerung wenig tröstlich, dass die ganze Apothekernetze zu arabische Geldwäscheanlagen für Schwarzgelder, die anderswo in  Europa verdient wurden, mutieren. Einrichtungen für Geldwäsche oder für illegalen Drogenhandel zerstören die normale Apotheken, denn sie unterbieten die normale Marktpreise.

Auf der Suche nach passenden Links, die die Erzählungen meiner Freundin belegen sollten, fand ich diese Meldung:

 

    Exbanker wegen Verdacht auf Geldwäsche in Rumänien verhaftet

     

    Bukarest (AP) In Rumänien ist ein ehemaliger stellvertretender Bankdirektor wegen des Verdachts auf Geldwäsche verhaftet worden. Die Polizei erklärte am Freitag, Sever Muresan sei am Vortag von Interpol-Beamten in Bukarest in Gewahrsam genommen worden. Der 59-Jährige wird außerdem in Frankreich gesucht, wo ihm vorgeworfen wird, gemeinsam mit Komplizen die Ermordung eines Schweizer Finanziers geplant zu haben.

    Muresan war früher Vizepräsident der inzwischen Konkurs gegangenen Bank Dacia Felix. 1997 wurde er beschuldigt, gemeinsam mit anderen Mitarbeitern mehrere Millionen Dollar der Bank für Geschäfte in Westeuropa veruntreut zu haben. Er wurde 2000 in der Schweiz zu drei Jahren Haft verurteilt.

 

Kybeline am 3.4.07 01:53


Kybeline am 31.1.07 07:37


Arabischer Mall in Timisoara, Rumänien



Die Bosse der Bazare Cleopatra und Memphis in der Gegend Brancoveanu haben das erste "shopping center" für Bedürftigen eröffnet.

Unter dem Impuls der recent eröffneten Julius Mall haben zwei arabisch Unternehmer aus Timisoara (Temesvar) über 800.000 Euro in das erste "shopping center" in der Brancoveanustrasse investiert. Die Bürger von Timisoara nennen diese Zone "Fasia Gaza". Der Name ist nicht nur der Herkunft der Inhaber zu verdanken, die hier ihre Kiosks und Lagere eröffnet haben, sondern auch der Bazarkarakter.

......

Das Gebiet ist für die Behörden ein Ärgernis, weil viele Häuser in Lagere umwandelt wurden und die Innenhöfe in Verkaufsstände. Man verkaut alle Artikel zu den niedrigsten Preisen, ohne jeglichen Anspruch auf Qualität oder Marken. Der Chefarchitekt der Stadt, Radu Radoslav hat dieses Phänomen "Balkanisierung durch Arabisierung" genannt.

Den Tip (und die Übersetzung) haben wir von einer rumänischen Studentin erhalten. 

Originalartikel

 

beleidigend am 7.1.07 14:08


Draculas Schloss



 

 

Wie bekommt man post mortem einen Schloss als Geschenk?

Das Thema erhielt ich von einem Siebenbürgener. Der Schloss Bran befindet sich im sächsischen Teil Siebenbürgens. Im 12. Jahrhundert hatte der ungarische König Kolonisten aus Deutschland hier angesiedelt,  damit sie die bergigen Grenzen seines Reiches gegen den Invasoren aus dem Süden verteidigen. Das Gebiet der Sachsen war immer schon ein exponiertes Gebiet und man kennt die Wehrkirchen und Burgen der Sachsen, die den deutschen Namen Siebenbürgens geprägt haben: "das Land der Sieben Burgen".

Der Schloss Bran wurde im 14. Jh. an einer strategischen Stelle erbaut und diente zur Sicherung des Pass Bran nach Süden. Am 19. November 1377 erhielten die sächsische Bürger des in der Nähe gelegenen Kronstadt vom Ludwig I Anjou von Ungarn das Erlaubnis, den Schloss zu erbauen: "von niemand befohlen und gezwungen, aus eigenem guten Willen versprachen sie großzügig und einstimmig eine neue Festung in Bran zu erbauen, mit eigenen Mitteln und Anstrengungen, und den Wald dort kreuz und quer zu roden".

Nach der Fertigstellung, wird der Schloss zunächst Eigentum des Ungarischen Königreiches.

Am Anfang des 15. Jhs überlässt der ungarische König Sigismund von Luxemburg den Schloss  dem Fürsten des Valachei, Mirca dem Alten. Die Schenkung soll die freundschaftlichen Verhältnisse besiegeln und der Befestigung der valachisch-ungarischen gemeinsamen Grenze dienen. Der Zoll wird von Bran nach Kronstadt umgesiedelt. Da aber die Nachfolger des valachischen Fürsten vertragsbrüchig werden, und weil die türkische Angriffe in den Südosten sich mehren, nimmt der ungarische König den Schloss wieder und gibt ihn dem siebenbürgischen Fürst.

 

Sigismund inspiziert den Schloss 1427 und verstärkt ihn. 1436 fallen die Türken auf einen erneuten Raubzug in den Pass Bran ein und plündern überall. Im Sommer 1441 findet wieder ein türkischer Einfall statt, aber diesmal wehrt sie der Siebenbürgener Fürst Johann Hunyadi [einer der größten ungarischen Nationalhelden] erfolgreich ab.

Vlad Tepes, jeder valachische Fürst mit dem Beinahmen Dracul, der dem Füsten des Finsternis aus Strokes Roman Pate stand, konnte diesen Schloss nie sein Eigentum nennen. Er hatte den Schloss höchstwahrscheinlich nicht mal als Gast je betreten. Lediglich seine Trupen brandschatzten in der Region in den ersten Monaten des Jahres 1459. Anderen Quellen zufolge hat er dort eine einzige Nacht in Gefangenschaft verbracht. Zur fraglichen Zeit gehörte es der Stadt Kronstadt

Vlad Tepes wurde durch unsere Ignoranz erst nach seinem Tode zum Eigentümer des malerischen Schlosses ernannt - Hollywood & Co. darf alles.

Die offizielle Seite des Schloss Brand, heute Rumänien

(danke an Szecska)  

beleidigend am 20.10.06 16:02





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