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südosteuropäischen Kulturen gesucht.



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Europäische Union

Gestern war es ein Trauertag für Europa: das islamische Kosovo wurde unabhängig.

Spiegel Online 

Europas neues Problemkind

Europa wird bald einen neuen Staat haben - und ein neues diplomatisches Problem: Länder wie Spanien fürchten, andere Separatisten könnten die Loslösung des Kosovo als Präzedenzfall sehen.

 

 Natürlich feierten die meisten Albaner die Unabhängigkeit nicht in Kosovo, sondern in Deutschland. Und sie gedenken auch nicht, nach Kosovo zu gehen, höchstens als Touristen.

In Stuttgart war die ganze Innenstadt gestern voll mit der albanischen Flagge mit dem römischen Doppeladler.  Die Urbevölkerung mußte für ein geruhsames Wochenende in ihren eigenen vier Wänden bleiben.

 

Kybeline am 18.2.08 09:43


Was wird uns ein unabhängiges Kosovo kosten?

Die EU plant bereits die ESVP-Mission, die KFOR ablösen soll, wenn Kosovo unabhängi wird.

Das verlautete aus Diplomatenkreisen in Brüssel. Die sogenannte ESVP-Mission sieht die Entsendung von rund 1400 Polizisten und 400 weiterer EU-Beamter vor. Bislang war eine Entscheidung am Widerstand Zyperns gescheitert, das eine Unabhängigkeit des Kovosos ablehnt. Zypern habe seine Vetodrohung gegen die Mission aufgegeben und sich nicht an der Abstimmung beteiligt, teilten Diplomaten mit. Der Beschluss musste unter den abstimmenden Ländern einstimmig gefasst werden, was mit der Nichtteilnahme Zyperns an der Abstimmung ermöglicht wurde. Eine Entscheidung über den Beginn der Mission sei aber noch nicht getroffen worden, sagten die Gewährsleute. Die EU-Mission soll die bisherige Uno-Mission ablösen.

Tagesanzeiger.ch

Und hier auch:

Zum Geld: Die  Schweiz hat seit 1996 insgesamt 1,5 Milliarden Franken für zivile und militärische Hilfeleistungen in Kosovo ausgegeben, bestätigt EDA-Sprecher Knuchel. Allein die etwa 220 Mann starke Swisscoy-Truppe in Kosovo kostet im Jahr bis zu 40 Millionen Franken. Dieser Geldfluss lässt sich in der Schweizer Öffentlichkeit besser rechtfertigen, wenn die Schweiz sich profiliert als Geburtshelferin eines selbstständigen Kosovos,   das dereinst vielleicht weniger Schweizer Hilfe nötig hat.

Kybeline am 8.2.08 15:44


Die Kathedrale St. Nikolaus - Zypern

Diese wunderschöne gothische Kathedrale - St. Nikolaus auf Zypern - heißt heute Lala Mustafa Pasha Mosque und es ist natürlich entheiligt durch die vielen Hintern, die Gott entgegengestreckt werden. Lala Mustafa war der blutrünstige Mörder, der Zypern eroberte und den Verteidiger Bragadino beim lebendigen Leibe häuten ließ. Ist es nicht eine Beleidigung für die gesamte Christenheit, wenn die Türken ihre Moscheen nach den Leuten benennen, die die Christen am meisten verfolgt haben?

 

Kybeline am 27.10.07 23:04


Postmodernes Logikrätsel

Postmodernes Logikrätsel
Frage:

Wenn von zehn Personen jeder 50% der Wahrheit kennt und diese voll und ganz vertritt und diese Zehn dann mit einem streiten, der das gerade Gegenteil der Wahrheit verkündet und zwar ohne mit der Wimper zu zucken: Wer wird dann wohl die Oberhand behalten? Diejenigen, die sich streiten, welcher Teil ihrer Wahrheit am bedeutendsten ist oder derjenige mit der kompletten Lüge, weil der immerhin ein in sich stimmiges Bild abgibt?
Vier Antworten sind möglich:
(1) Die Zehn gewinnen zusammen
(2) Einer der Zehn mit der Wahrheit
(3) Derjenige, der komplett lügt
(4) Äh, weiß nicht ...

Haiduk am 4.10.07 00:33


Kosovo steht wieder auf den Tisch

 

Das Doppeladler war bereits bei den Römern, später bei den Byzantinern und zuletzt im österreichischen Reich verwendet. Das hat nichts, aber gar nichts mit der mohammedanischen Kultur zu tun. Wenn die Albaner sich dieses Symbol als Staatsemblem gewählt haben, muß das aus Unkenntnis der Geschichte, oder aus Entfremdung unseren alten Symbolen sein. Ihnen ziehmt vielmehr etwas türkisches, mohammedanisches. Der Doppeladler auf der albanischen Flagge ist ein Hohn.

Die EU und die USA wollen Kosowo unbedingt von Serbien abspalten. Das steht jetzt in Bled wieder auf den Tisch. Die Serben haben dagegen eine kontrolierte Autonomie vorgeschlagen. Und ich frage mich schon zum hundertsten Mal wieder, wer soll das Kosovo finanzieren, wenn es einmal unabhängig sein soll? Dei Kosowo wird dann ein zweites Bettlerstaat, wie heute Palästina. Aber dann das nicht an der Grenze zu Israel, sondern mitten in Europa.

Hier die Nachrichten.

BLED - Der UNO-Sonderbeauftragte für Kosovo, Martti Ahtisaari, hat in der Frage des künftigen völkerrechtlichen Status der südserbischen Provinz die Rolle der Europäischen Union betont und eine rasche Lösung angemahnt. Das Kosovo sei und bleibe in erster Linie ein europäisches Thema.

Kybeline am 27.8.07 10:08


Wie Franco Frattini helfen?

PI wies kürzlich unter Web-Tipp: "No-go Area in Europe" auf eine Seite hin, auf der Vorfälle dokumentiert werden, die, wenn sie in Ostdeutschland geschehen wären, mit dem Stichwort "No-Go-Area" belegt worden wären. Auslöser für das Projekt war ein Schlüsselerlebnis des Betreibers, das unter Warum dieses Projekt? beschrieben ist:

Das haben sich mit Sicherheit viele meiner Besucher gefragt. Ist es verblendeter Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Faschismus oder gar "typisch deutsch"? Keiner von all diesen Punkten trifft wirklich zu. Der Grund zu so einem Projekt liegt viel weiter in der Vergangenheit. Dort, wo sonst niemand sucht. Die Initialzündung erfolgte aber kurz vor und während der WM durch diese unsägliche "No-go-Area" Diskussion. Doch jetzt von Anfang an ....


natürlich fragt man sich unwillkürlich, ob dieses Dokumentationsprojekt nicht schädlich für die Stimmung im Lande sein könnte, wo Menschen verschiedener Kulturen doch so schon genug Vorurteile gegeneinander hegen. Andererseits fragt man sich aber auch, warum unsere Obrigkeit nicht dagegen einschreitet, wenn die Sicherheit der Bürger nurmehr hier und da gewährleistet ist.

 

 

Schwierige Fragen also, zumal die Tatenlosigkeit der Obrigkeit ja grundsätzliche Fragen aufwirft: In Von weltlicher Obrigkeit und Wieweit man ihr Gehorsam schuldig sei führt Martin Luther aus, warum ein "weltliches Reich" nötig ist und was seine Aufgabe sein muß:

Zum Reich der Welt oder unter das Gesetz gehören alle, die nicht Christen sind. Es sind ja nur wenige gläubig und nur der kleinere Teil verhält sich nach Christenart, dass er dem Übel nicht widerstrebt, ja dass er nicht gar selber Übel tut. Deshalb hat Gott für diese Nichtchristen neben dem Christenstand und Gottes Reich ein andres Regiment geschaffen und hat sie dem Schwert unterworfen. Sie sollen doch nicht tun können, was ihrer bösen Art entspricht, auch wenn sie es gerne wollten, und wenn sie es tun, sollen sie es doch nicht ohne Furcht und nicht mit Frieden und Glück tun können. Es ist, wie man ein wildes, böses Tier in Ketten und Bande legt, dass es nicht beissen und reissen kann nach seiner Art, obwohl es das gern wollte; ein zahmes, kirres Tier dagegen braucht das nicht, sondern ist, obwohl ohne Ketten und Bande, dennoch ungefährlich.

und in Römer 13, 3-4 rät Paulus der Gemeinde in Rom

Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes; so wirst du Lob von ihr erhalten. Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut.

was aber könnte man Gutes tun, wenn die Obrigkeit ihrer Aufgabe derzeit nicht gerecht wird?

Die naheliegende Lösung wäre, die Informationen über die no-go-Areas einfach erst mal an die zuständigen Stellen weiterzugeben, damit die Entscheider in der Politik überhaupt erst mal die Dimension des Problems realisieren!

Zuständig für die “Bereitstellung aktueller Informationen und Daten zur Migration” an die Entscheider in Brüssel ist laut Pressemitteilung der EU-Kommission das Europäische Migrationsnetz (EMN). Diese Einrichtung soll “die Ausarbeitung diesbezüglicher politischer Konzepte und eine entsprechende Beschlussfassung in der Europäischen Union" der EU-Kommission unterstützen.

 

Franco Frattini, Vizepräsident der EU-Kommission und zuständig für "Freiheit, Sicherheit und Recht", weiß hierzu zu berichten:

Das Europäische Migrationsnetz ist ein wertvolles Instrument, mit dem wir unseren Kenntnisstand über alle Aspekte der Wanderungsbewegung in der EU verbessern können. Ermöglicht wird dies dadurch, dass das Netz Politikberichte erstellt und veröffentlicht, statistisches Datenmaterial auswertet, Studien zu spezifischen Themen durchführt und relevante Ad-hoc-Informationen zur Migrations- und Asylthematik bereitstellt, und zwar nicht nur für die politischen Entscheidungsträger, sondern auch für die Öffentlichkeit.

zuständig für das Sammeln der Informationen sind "Nationale Kontaktstellen" und in Deutschland dürfte das nach meinen Kenntnisstand das Bundesamt für Flüchtlinge und Migration sein. Wenn das stimmt, wäre die nächste Frage im Sinne Paulus also, wie man unserem Bundesamt die no-go-Area-Informationen zukommen lassen könnte.

Haiduk am 25.8.07 15:47





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